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Mehr als Explosionen und Krater: Libanoneinsatz der Freunde der Erziehungskunst Rodolf Steiners

Am 16.08.2020 reiste ein neun-köpfiges Team der Notfallpädagogik nach Beirut, um die Menschen vor Ort zu mit notfallpädagogischen Maßnahmen zu unterstützen. Die Helfer*innen sind darauf vorbereitet nicht nur den Folgen der Explosionen sondern auch  Langzeitthemen, wie Erfahrungen von Krieg, Gewalt, Flucht, Traumata, die nur in den seltensten Fällen aufgearbeitet sind, zu begegnen. Hinzu kommt die Corona-Pandemie.

Nach den ersten Tagen mit Angeboten zur Stabilisierung der Mitarbeitenden der lokalen Partnerorganisationen Step Together und Just Childhood  ist ein Training für die Arbeit mit Kindern und die Betreuung einzelner Familien geplant.
Mitarbeiter*innen der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners greifen auf Erfahrungen seit dem Jahr 2006 in Beirut zurück. Damals leiteten traumatisierte Flüchtlingskinder in der Waldorfschule Beirut die Geburt der Notfallpädagogik ein. Auf dem Hintergrund der damals gemachten Erfahrung mit traumatisierten Kindern entstand die Idee für genau diese „Erste Hilfe für die Seele“.
Inzwischen arbeitetet die Organisation auf der ganzen Welt mit durch kriegerische Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen psychotraumatisierten Kindern und Jugendlichen. So geschah dies auch mehrfach im Libanon, wo stabile Partnerschaften aufgebaut wurden. Diese Partner und die Menschen im Land zu unterstützen, ist das Ziel des aktuellen Einsatzes. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Plastizieren, Formenzeichnen, Malen Rhythmus- und Balanceübungen.
Einblicke gibt es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=ioxMjt_xJcg&list=PL-fmg5oDFuvJbEpwebNkezF9XHpWsb6t1

https://www.freunde-waldorf.de/notfallpaedagogik/unsere-arbeitsbereiche/akuteinsaetze/libanon-2020/