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AKTUELLES

Corona-Sofort- und Überbrückungshilfen

Aufgrund der aktuellen Situation kann sich die Wiederaufnahme der Rückmeldungen in den Bundesländern zu den Soforthilfen 2020 noch verzögern. In Nordrheinwestfalen z.B. soll Abrechnung im Frühjahr 2021 erfolgen, für eine mögliche Rückzahlung besteht dort eine Frist bis zum Herbst 2021 Zeit.

Ende November erhalten dort alle bereits registrierten Soforthilfe-Empfänger eine Mail von der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, die ihnen die Möglichkeit eröffnet, noch im laufenden Jahr abzurechnen und gegebenenfalls zu viel erhaltene Mittel zurückzuzahlen. Wer sich für diese Option entscheidet, erhält mit einem Klick Zugriff auf die sog. Berechnungshilfe sowie das Rückmelde-Formular. Alle anderen brauchen zunächst einmal nichts weiter zu unternehmen.
https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020-rueckmeldeverfahren
Überbrückungshilfe II
Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Genauso wie bei der Überbrückungshilfe I werden bei der Überbrückungshilfe II unter gewissen Voraussetzungen anteilig Betriebskosten erstattet und die erhaltene Überbrückungshilfe ist steuerpflichtig. Die Anträge für die 2. Phase der Überbrückungshilfe können seit Mitte Oktober gestellt werden.

Antragsberechtigt ist, wer mind. eines der folgenden beiden Kriterien erfüllt:
•    Umsatzeinbruch von mind. 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
•    Umsatzeinbruch von mind. 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die monatliche Fixkostenerstattung beträgt:
•    90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch,
•    60 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %,
•    40 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 % je Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die maximale Förderung beträgt 50.000 € pro Monat und 200.000 € für vier Monate. Die Personalkosten werden in der Überbrückungshilfe mit einer Pauschale erstattet. Diese beträgt nun 20 statt bisher 10 %.

Neu bei der Überbrückungshilfe II ist, dass bei der Schlussabrechnung nun auch Nachzahlungen seitens der auszuzahlenden Stelle möglich sind.

Der Antrag ist bis zum 31. Januar 2021 zu stellen.