Fortbildungskriterien

Kriterien zur Anerkennung von Fortbildungen (BVAKT)

Unter Fortbildung versteht der BVAKT Maßnahmen zur Vertiefung der fachspezifischen Ausbildung als Anthroposophische Kunsttherapeutin sowie die Erweiterung des Wissens im Bereich der Anthroposophischen Medizin. Die Fortbildung erfolgt nach der abgeschlossenen Ausbildung. Der Begriff „Weiterbildung“ wird, um Irritationen zu vermeiden, nicht verwendet.

Ziele der Fortbildung

 Ziele dieser Fortbildung sind:

  1. die in der Ausbildung erworbenen Kompetenzen zu erhalten
  2. die ausgebildeten Kompetenzen zu erweitern und zu aktualisieren
  3. die Gesundheit der Patienten zu erhalten und zu fördern

Dementsprechend ist u.a. das Training in folgenden Funktionsbereichen erforderlich:

F1 Erkennen und Beurteilen:

  1. Abgrenzung des eigenen Kompetenz- und Erlaubnisbereichs
  2. Fachspezifische Anamneseerhebung
  3. Fachspezifische Diagnostik und Dokumentation

F2 Kunsttherapeutisch Handeln:

  1. Orientierung der Behandlung an Ergebnissen der fachspezifischen Diagnostik und Indikation (ärztliche Diagnose und Leitsymptomatik), am Therapieziel und an der Belastbarkeit des Patienten
  2. Therapieplanung und –durchführung
  3. Gestaltung der therapeutischen Beziehung
  4. Therapeutischer Einsatz fachspezifischer künstlerischer Materialien, Mittel, Prozesse, Übungsreihene Prävention spezifischer Gesundheitsrisiken

F3 Kommunizieren und Kooperieren

  1. Kooperation mit verordnenden Ärzten und angrenzenden Berufsgruppen, Umgang mit Angehörigen
  2. Konflikt- und Krisenmanagement

F4 Lernen und Entwickeln

  1. Intervision und Supervision
  2. Qualitätsmanagement
  3. krankheitspezifisches Wissen
  4. Medizinische Versorgungsformen
  5. Berufsethik
  6. Berufsrecht
  7. Berufskundliche Aktualisierung

Geeignete Fortbildungsformen sind z. B.:
Vorträge, Seminare, Workshops, Kurse, Kolloquien, Tagungen, Klinische Fortbildungen in Form von Vorlesungen, Fallstudien, Demonstrationen und Übungen.

 

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