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Anthroposophische Medizin

Anthroposophische Medizin

Die Grundlagen der Anthroposophische Medizin wurden vor rund 100 Jahren von Rudolf Steiner gemeinsam mit der Ärztin Dr. med. Ita Wegman mit Blick auf den gesamten Menschen entwickelt. Gesundsein wird dabei als ein dynamischer Zustand verstanden, in dem die krankmachenden und die heilenden Prozesse im Gleichgewicht stehen. Dieser empfindliche Gleichgewichtszustand ist fortwährend zu erhalten oder bei einer Krankheit nach den individuellen Erfordernissen der Patientinnen und Patienten wieder neu zu entwickeln. Deshalb gibt es die eine Gesundheit ebenso wenig wie den einen genormten Menschen. Nicht nur Krankheiten sind individuelle, sondern auch Gesundheiten.

Heute wird die Anthroposophische Medizin weltweit in mehr als 80 Ländern praktiziert und beständig in Praxis und Forschung weiterentwickelt. In Deutschland ist die Anthroposophische Medizin mit ihren Heilmitteln seit 1976 im Sozialgesetzbuch V als „besondere Therapierichtung“ anerkannt.

Für die stationäre Versorgung mit Anthroposophischer Medizin stehen in Deutschland 5 Akutkrankenhäuser, 3 Fachkliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin sowie 4 Reha- und Kurkliniken zur Verfügung.

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