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»Im Herzen berührt« — funktionelle Herzbeschwerden und Herz-Kreislauferkrankungen in Zeiten von (Post-) COVID-19

»Du kannst deine Augen schließen, wenn du etwas nicht sehen willst, aber du kannst nicht dein Herz verschließen, wenn du etwas nicht fühlen willst« – sagt jemand sehr einfühlsam, der sonst eher als Pirat Karriere gemacht hat: Johnny Depp. Gerade in Zeiten von COVID-19 kann einem danach zumute sein, die Augen zu verschließen vor den Bildern anhaltender Ängste, Atemnot und Herz-Kreislauferkrankungen, das Herz fühlt aber trotzdem ungefiltert mit. Die Ungeschütztheit des Herzens, die Johnny Depp mit diesem Zitat andeutet, kann uns an Kinder erinnern, die ebenfalls oft ungefiltert ihrer Umgebung ausgesetzt sind und damit an den Bereich des Lebens, der für Vitalität, Aufbau, Regeneration und Lebensfrische steht. In der Tat ist das Herz das Organ, das wie kein ande-res unermüdlich tätig ist. Es besteht aus Muskeln und hat damit eine gewisse Verwandtschaft zu unseren Gliedmaßen, auf der anderen Seite hat es ein sehr differenziertes Reiz-Leitungssystem und Nähe zu nervalen Prozessen. Am und im Herzen »wachen wir auf«. Das Herz ist ein Sinnesorgan, sehr konkret auf physiologischer Ebene, darüber hinaus aber auch im Sinne von Antoine de Saint-Exupery »Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar«. Schließlich ist das Herz ein Organ, in dem viele physiologische Prozesse, aber auch seelische Erlebnisse kondensiert, verdichtet und transformiert werden und eine Beziehung zum Fühlen haben. »Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht.« diagnostiziert William Shakespeare mit Blick auf mögliche pathologische Entgleisungen unseres Zentralorgans. Interessant ist in diesem Zusammenhang eine geschlechtsspezifische Betrachtung, denn über alle Altersgruppen hinweg sterben mehr Männer als Frauen an einer koronaren Herzkrankheit, passend zu der allgemeinen Beobachtung, dass sich Männer schwerer damit tun über ihre Gefühle zu reden. Auch in der COVID-19-Pandemie sind Männer häufiger und dann auch schwerer betroffen. Was führt darüber hinaus zu funktionellen Herzbeschwerden bzw. zu einer Herz-Kreislauferkran-kung unabhängig davon, aber auch im Rahmen von COVID-19? Welchen Einfluss hat Bewegungsmangel, welchen eine einseitige Ernährung, welche Nebenwirkungen von Medikamenten müssen bei Herzerkrankungen berücksichtigt werden, welche modernen Erkenntnisse gibt es zu dem Zusammenhang zwischen Hypertonie bzw. CO-VID-19 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Wie häufig hatten wir in unserem bisherigen Leben Erlebnisse von denen wir sagen können, »das hat mich im Herzen berührt!«? Wollen bzw. können wir uns noch im Herzen berühren lassen? Wir laden Sie herzlich zu einer Tagung ein, in der unser Zentralorgan im Mittelpunkt steht. In der Tagung wird einleitend die Notwendigkeit zu einer Zeit der Transformation zu einer neuen Herzenskultur vorgestellt. Der weitere Bogen spannt sich von einem Update zu Hypertonie und Folgeerkrankungen, der Vorstellung einer integrativen Herzschule (»Vom Wesen des Herzens berührt«) sowie wichtiger Medikamente einer anthroposophisch erweiterten und integrativen Therapie für Patienten bei und nach COVID-19 bis hin zu der Darstellung von Bryonia/Stannum als Genius epidemicus von COVID-19 sowie der Bedeutung von Aurum in der Psychosomatischen Medizin. Als kulturelle Besonderheit gibt es über die gesamte Tagung verteilt Klaviermusik. Dabei werden inhaltliche Themen der Tagung musikalisch von Demian Martin aufgegriffen und am Klavier dialogisch zum Ausdruck gebracht. Somit haben wir als Premiere ein medizinisch-musikalisches Webinar.

Kursnummer:
21-IN-1447
Art:
Online Webinar
Fachbereich:
  • Interdiziplinär
Fortbildungs-
einheiten:
12

Details

Beginn:
18. Juni 2021
Ende:
19. Juni 2021
Zeitspanne:

Freitag 17:00 - Samstag 18:15 Uhr

Veranstaltungsort:

Online Webinar


Kursleitung:
verschiedene
Kosten:
Alle Berufsgruppen: 140,– €/ Student*innen/in Ausbildung: 30,– €/ GAÄD Mitglieder 120,-€
Material:
Max-Teilnehmer:
Organisator:

Fragen zur Registrierung oder Teilnahme unter:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: +49 (0)89 716 77 76-90

Registrierung und Buchung unter:
https://www.webinar.gaed.de/

 

Das Webinar wird als Gesamtpaket gebucht.
Buchungen sind bis einschließlich 17. Juni 2021 kostenfrei stornierbar.